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Trotz guter Konjunktur hohe Forderungsausfälle |
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Geschrieben von Wolfgang Tober
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Freitag, 8. Juni 2007 |
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gefunden im Presseportal
Gute Konjunktur verbessert Zahlungsmoral europaweit - Forderungsverluste bleiben aber weiterhin hochDie Studie vergleicht die Risikoentwicklung in 25 europäischen Ländern. Im europäischen Durchschnitt dauert es jetzt 58,6 Tage, bis Gläubiger das ihnen zustehende Geld erhalten - 2006 hatte diese Frist noch 59,2 Tage betragen. Der durchschnittliche Zahlungsverzug liegt aktuell bei 16 Tagen. In fast allen der 25 untersuchten Länder haben die Zahlungsrisiken abgenommen. Nur in vier Ländern, die Justitia auch im vergangenen Frühjahr untersucht hatte, sind sie gestiegen - darunter Italien, für das sich jetzt ein Risikoindexwert von 157 Punkten ergibt. Hier gibt es sowohl einen Anstieg bei den Zahlungsverlusten als auch einen signifikanten Anstieg von Forderungen, die älter als 120 Tage sind. Insbesondere Zahlungsausfälle bleiben trotz der allgemein positiven Entwicklung ein großes Problem für die europäischen Unternehmen. Im Durchschnitt müssen sie auf 1,8 Prozent ihrer Forderungen verzichten, weil ihre Kunden nicht bezahlen. Deutschland: Zahlungsverhalten deutlich verbessert. Mit 2,0 Prozent sind die Forderungsausfälle in Deutschland höher als im europäischen Vergleich. Damit liegen sie genauso hoch wie auch im Herbst 2006. Allerdings hat sich das Zahlungsverhalten hierzulande deutlich verbessert. Privatkunden zahlen jetzt nach durchschnittlich 37 Tagen ihre fälligen Rechnungen (Herbst 2006: 37,4 Tage), Geschäftskunden nach 45,1 Tagen (Herbst 2006: 45,8 Tage), und die öffentliche Hand lässt sich 47,6 Tage Zeit (Herbst 2006: 48,6 Tage). Außerdem haben sowohl die Anzahl der überfälligen Forderungen als auch die Anzahl der Forderungen abgenommen, die älter als 90 Tage sind.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. Juni 2007 )
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